Niemand bleibt alleine! Solidarisch gegen Repression!
Für einen nazifreien Campus kämpfen! Unser Redebeitrag auf der Kundgebung vom 28. Oktober 2021
Am 28. Oktober 2021 waren wir mit etwa 450 Leuten an der Goethe-Universität, um eine Kundgebung gegen die Präsenz von Nazis auf dem Campus abzuhalten. So hat Franco Albrecht, Jura-Student an der Goethe-Uni, sich als syrischer Geflüchteter ausgegeben und Terroranschläge geplant. Die Universität zieht bislang keinerlei Konsequenzen. Deshalb waren wir heute auf dem Campus, um unserer Wut Ausdruck zu verleihen und das Nichtstun der Unileitung zu kritisieren!
Verschiedene Gruppen haben Redebeiträge gehalten, in denen sich mit faschistischen Strukturen, Antifeminismus und dem Umgang der Universität mit offen rechten Strukturen auseinandergesetzt wurde. Beendet haben wir die Kundgebung mit einer kleinen Demonstration zum Universitäts-Präsidium, um noch einmal laut unsere Forderungen zu formulieren.
Leider hat die Universität die verschiedenen Presse-Teams, die für diese Kundgebung angereist waren, durch Securitykräfte am FIlmen und Berichten gehindert. Mit der Verteidigung der Meinungsfreiheit, womit sich die Universität rühmt, ist das für uns nicht vereinbar.

Hier unser Redebeitrag von der Kundgebung:
Schöner studieren ohne Nazis! Kundgebung am Uni-Campus am 28. Oktober
Kundgebung am Hörsaalzentrum auf dem IG Farben Campus der Goethe-Uni: Donnerstag, 28.10.2021, 11:30 Uhr
In der vergangenen Woche standen wir, gemeinsam mit anderen antifaschistischen Gruppen, auf dem IG Farben Campus, um über das Treiben von Nazis an der Uni zu informieren. Konkret geht es dabei vor allem um den Nazi-Soldaten Franco Albrecht, der an der Goethe-Uni Jura studiert. Abrecht war Mitglied in der neonazistischen „Nordkreuz“-Chatgruppe, gab sich als syrischer Geflüchteter aus und plante Terroranschläge. Derzeit läuft der Prozess gegen ihn. Beweise für das neonazistische Weltbild des Offenbachers gibt es allerdings schon zuhauf, darunter seine als rechtsextrem eingestufte Masterarbeit.
Am kommenden Donnerstag wollen wir ein Zeichen gegen Nazis an der Uni setzen. Wir fordern die Uni-Leitung auf, die Bedrohung, die von Albrecht ausgeht, ernstzunehmen und Schutzkonzepte gegen rechten Terror an der Uni zu entwickeln. Faschisten gilt es konsequent entgegenzutreten – solidarisch und überall, wo sie auftauchen. Wir werdne ihnen die Straßen, Schulen, Betriebe und Universitäten niemals überlassen.
Aus Frankfurt nach Stuttgart: Gemeinsam zur Demo am 23.10.!
Kundgebung gegen Antisemitismus, Rassismus und rechten Terror
Am heutigen Abend beteiligten sich etwa 200 Menschen an der Kundgebung anlässlich des zweiten Jahrestags des Anschlags von Halle. Gemeinsam gedachten wir der Ermordeten Jana L. und Kevin S. Neben einem Grußwort der Initiative 9. Oktober Halle forderten auch die anderen Redebeiträge ein energisches Eintreten gegen Antisemitismus und Rassismus. Trotz zahlreicher Beteuerungen nach dem Anschlag von Halle sind Antisemitismus, Rassismus und rechte Gewalt nach wie vor Alltag; Jüd*innen, migrantisierte Menschen und alle, die nicht in das Weltbild der rechten Täter passen, sind Bedrohungen und Gewalt ausgesetzt. Darum müssen wir Solidarität organisieren: Gegen rechte Gewalt, immer und überall!
Danke an alle, die da waren!

Rechten Terror stoppen! Kundgebung am 2. Jahrestag des Anschlags von Halle
9. Oktober 2021 | 20 Uhr | Hauptwache
In Gedenken an Alex. Mahnwache anlässlich des rechten Mordes in Idar-Oberstein
Von Frankfurt nach Leipzig: Wir sind alle Linx!
Am 18. September 2021 findet in Leipzig die bundesweite Demonstration “Wir sind alle Antifaschist:innen. Wir sind alle Linx.” statt. Tickets für die gemeinsame Busanreise aus Frankfurt können ab sofort an folgenden Stellen erworben werden:
- Karl-Marx-Buchhandlung, Jordanstr. 11, Mo-Fr 10-18:30 Uhr, Sa 10-14 Uhr
- Café ExZess, Leipziger Str. 91, So 12-16 Uhr, Mo 18-22 Uhr
- Centro, Alt-Rödelheim 6, Sa 15-19 Uhr, Di 16-22 Uhr
Die Tickets kosten 20 € (ermäßigter Preis), 30 € (Normalpreis) oder 40 € (Soli-Preis). Wenn ihr es euch finanziell leisten könnt, zahlt bitte den Soli-Preis – ihr ermöglicht damit ermäßigte Tickets. Falls ihr euch auch den ermäßigten Preis nicht leisten könnt, meldet euch bei uns, wir finden eine Lösung.
Bitte beachtet: Die Corona-Inzidenzen steigen derzeit. Wir erwarten daher, dass alle Mitfahrenden vorher einen Corona-Schnelltest machen oder einen vollständigen Immunschutz aufweisen. Selbstverständlich ist es darüber hinaus notwendig, im Bus einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bringt euch davon daher unbedingt mehrere zum Wechseln mit!
Soli-Waffeln, -Shirts und Bustickets!
Die Bustickets kosten 20€ (ermäßigt) / 30€ (Normalpreis) / 40€ (Soli-Preis). Wenn ihr es euch finanziell leisten könnt, zahlt bitte den Soli-Preis – ihr ermöglicht damit ermäßigte Tickets. Falls ihr euch auch den ermäßigten Preis nicht leisten könnt, meldet euch bei uns, wir finden eine Lösung.